| Bevor ca. Anfang April im Gartenteich die neue Vegatationsperiode beginnt,
sollten die nun total vertrockneten Überreste der emers (über
die Wasseroberfläche hinaus) wachsenden Sumpfpflanzen entfernt werden,
damit sie das Wasser nicht unnötig eutrophieren und wieder Platz geschaffen
wird für das hoffentlich üppig sprossende, neue Grün. Das
sollte so ungefähr Ende Februar bis Mitte März geschehen.
Das Entfernen der meistens nur spärlichen Pflanzenüberreste
in einem 3 bis 4 qm großen Goldfischteich bereitet im Normalfall
keine Schwierigkeiten.
In einem ein paar Quadratmeter größeren naturnahen Gartenteich
kann das Entfernen von ein bis zwei Meter vom Ufer entfernt, dicht zusammenstehenden
abgestorbenen Stängeln von Seggen, Binsen und anderen Sumpfpflanen
schon zu einem Problem werden.
Zwar bietet der einschlägige Handel eine überwältigende
Anzahl von mehr oder weniger nützlichen Gartenwerkzeugen an, doch
praktische Geräte, die man auch für die Gartenteichpflege verwenden
kann, sind eher selten zu finden.
Gartenscheren mit teleskopierbaren Handgriffen lassen sich zum Abschneiden
einzelner Pflanzen , je nach eigener Körpergröße, bis zu
ein Meter Entfernung gut einsetzen.
Bei dichteren Pflanzenbeständen, die etwas weiter vom Ufer entfernt
sind, wird die Handhabung schon wesentlich schwieriger.
Gute Dienste kann hier eine ganz gewöhnliche, evtl. ältere
Sichel an einem langen Stiel leisten.
Das Ende eines hölzernen Besenstiels wird etwas abgeflacht. Dann
werden einige schmale Ringe eines alten Fahrradschlauches darüber
gezogen. Sie verhindern, dass sich die Sichel beim Mähen verdreht.
Die Sichel wird mit ein paar Kabelbindern provisorisch an diesem
alten Holzbesenstiel befestigt. So kann sie jederzeit wieder abgenommen
und normal verwendet werden.
Wichtig beim Mähen ist, dass die Schneide auch scharf ist. |
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Man schärft sie normalerweise mit einem (keilförmigen) Wetzstein.
Wer damit nicht umgehen kann, kann selbstverständlich auch eine Feile
benutzen.
Der Umgang mit einem solchen Sensenersatz erfordert allerdings einige
Übung, denn die Pflanzenstängel sind meistens vom Wasser sehr
aufgeweicht, sodass der erforderliche Widerstand beim Abschneiden kaum
mehr vorhanden ist.
Wenn sich zwischen Mitte Februar und Mitte März nochmal eine Eisschicht
auf der Wasseroberfläche bildet, so sollte man diese Gelegenheit nutzen.
Die Sumpfpflanzenmaht direkt über der Eisoberfläche wird dann
zum Kinderspiel. Die abgemähten Pflanzenreste können obendrein
einfach mit einem Rechen vom Eis gefegt werden und müssen nicht mühsam
aus dem Wasser gefischt werden.
Danach können alle Schwanz- und Froschlurche zur Paarung auftauchen
oder einwandern.
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