Euastrum intermedium
Tafel A: Abb. 19   Zieralgen (Desmidiales)


Euastrum intermedium CLEVE var. intermedium 

Zellen 1,7-2 mal Iänger als breit. Basallappen breit abgerundet und konisch vorgezogen, in einer tiefen, weit geöffneten Einbuchtung in die vorgezogenen, gegen den Apex zu verbreiterten Scheitellappen übergehend. Apizes flach gewölbt, in der Mitte eingedellt mit einem mäßig tiefen, linearen Mitteleinschnitt. Sinus innen spitzwinkelig, nach außen mit konvexen Seiten weit geöffnet. Etwas unterhalb der Mitte der Zellhälften 2 sehr flache, granulierte Anschwellungen, weitere intramarginale Granulen an den Basallappen und Apikalwinkeln, übrige Zellwand fein porös.

Dimensionen: 60 - 80 x 32 - 45 µm, 
I.: 10-14 µm, D·: 20-25 µm.

Vorkommen: Nur vereinzelt in sauren Sphagnumschlenken alpiner Hochmoore bis 
nahe 1700 m Höhe.

Die var. validum W. & G. S. WEST f. scrobiculatum LÜTKEM. (bei LÜTKEMÜLLER 1900) unterscheidet sich von var. intermedium nur durch das Vorhandensein zweier zusätzlicher Mittelporen, ein taxonomisch aber eher fragwürdiges Merkmal.

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