Euastrum bilobum
Tafel A: Abb. 20   Zieralgen (Desmidiales)


Euastrum bilobum LÜTKEM. 
Zellen 2-2,3 mal Iänger als breit, im Umriß annähernd abgerundet rechteckig. Basallappen schwach ausgeprägt, leicht gewellt, mit einer seichten Einbuchtung in den Scheitellappen übergehend. Diese haben leicht konvexe, oft unregelmäßig gewellte Seiten und gehen abgerundet in die leicht vorgewölbten Apizes über, deren Mitteleinschnitte sind sehr tief (8-9 µm), innen erweitert mit teilweise sich überlappenden Scheitellappenhälften. Sinus tief, linear. Über dem Isthmus eine flach abgerundete, nur in Seitenansicht erkennbare Anschwellung. Zellwand fein und dicht punktiert.

Dimensionen: 44 - 46 x 20 - 21 µm, I.: 5 µm, D.: 10-13 µm 

Vorkommen: Diese azidophile Alge gilt als für Mitteleuropa sehr selten (RUZICKA 1981, Seite 428). Aus Österreich liegen bisher nur 3 Fundangaben vor (LÜTKEMÜLLER 1892 und 1900, LENZENWEGER 1988) und betreffen jeweils saure Standorte in mittleren Höhenlagen der Alpen, eine Fundangabe aus Bayern (DICK 1919) betrifft das Voralpengebiet.

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