Euastrum verrucosum var. rhomboideum
Tafel A: Abb. 21  Zieralgen(Desmidiales)


Euastrum verrucosum var. rhomboideum LUNDELL
Syn.: E. verrucosum var. pterygoideum (HUBER-PEST.) KRZEG. (bei BROER 1962).
 
Zellen etwa so breit wie lang oder nur wenig Iänger. Zellhälften trapezförmig mit seitlich keilförmig auslaufenden, an den Enden zur Basis etwas geneigten Basallappen und als flache Wellen angedeuteten (manchmal fehlenden) Seitenlappen, dazwischen nicht eingezogen. Scheitellappen vorspingend, mit parallelen Seiten, gegen den Apex zu nicht verbreitert. Apizes abgestumpft, mit flacher Einbuchtung und breit abgerundeten Apikalwinkeln. Sinus tief, innen linear geschlossen, ab dem äußeren Drittel spitzwinkelig geöffnet. In der Mitte der Zellhälften eine breite aber nache, mit großen Warzen besetzte Anschwellung, beiderseits davonje eine kleinere Anschwellung, die beide aber 
auch fehlen können. Sowohl die Enden der Basallappen als auch die kleinen Seitenlappen und die Apikalwinkel sind mit großen, konisch abgestumpften Warzen besetzt, die den Zellrand deutlich überragen. Übrige Zellwand mit zerstreut stehenden, halbkugeligen Warzen. Scheitelansicht annähernd rechteckig mit keilförmig vorgezogenen Enden und flach aufgewölbten Seiten. 

Dimensionen: 97 - 105 x 92 - 104 µm,
I.: 20-22 µm, D.: 43-45 µm.

Vorkommen: Nach den beiden bisherigen Funden in Österreich (BROER 1962, LENZENWEGER 1994), ist diese Varietät offenbar auf höhere Lagen der Zentralalpen beschränkt (Niedere Tauern, S).

Euastrum verrucosum 

Die var. acutilobum G. BECK, var. tauricurn G. BECK, f. hexakyrton G. BECK, f. monokyrton G. BECK und f. trikyrton G. BECK, (alle bei BECK-MANNAGETTA 1931) sind ohne Abbildungen publiziert und daher unsichere Taxa.

 

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