Cosmarium pseudoornatum
Tafel A: Abb. 24   Zieralgen (Desmidiales)


Cosmarium pseudoornatum EICHEL & GUTW.
 
Zellen ungefähr so breit wie lang. Zellhälften elliptisch bis abgerundet-rechteckig. Basalwinkel und die warzig ausgerandeten Seiten breit abgerundet, Scheitel breit abgestutzt, gerade. Mitteleinschnitt tief, linear geschlossen, außen erweitert. Zellwand mit 3 (4) randparallelen Reihen von Warzen. Die Mittelornamentierung besteht aus größern, mehr oder weniger regelmäßig kreisförmig angeordneten Warzen auf einer flachen Anschwellung. Scheitelansicht elliptisch mit je einer seitlichen, warzig ausgerandeten Anschwellung. Chromatophoren mit 2 Pyrenoiden je Zellhälfte.

Dimensionen.: 28-35 µm, B.: 26-33 µm, I.: 10-13 µm, D.: 17-20 µm.
 

Vom Cosmarium ornatum  (Bild rechts) durch breit abgestutze, nicht einmal angedeutet vorspringende Zellscheitel unterschieden.

Vorkommen: Als gelegentliche Begleitart in Niedermooren, Ufer- und Schwingrasenzonen von Seen, Wiesen- und Quellsümpfen, Bach- und Grabenrändern, Hangvernässungen und Almtümpeln (pH 6,5-6,7) bis über 2000 m Höhe verbreitet.

 
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