Closterium subfusiforme
Tafel A: Abb. 5 - Zieralgen (Desmidiales)


Closterium subfusiforme  MESSIK.

Zellen 9-10 mal länger als breit, gerade, spindelförmig, von der Zellmitte ausgehend mit gegen die Enden beidseitig flach gewölbt bis fast gerade verlaufenden Seiten stark verschmälert. Apizes breit abgestutzt. Zellwand ohne Gürtelbänder, farblos und glatt. Chloroplasten mit 4-5 Längsleisten und wenigen Pyrenoiden in der Zellachse. Endvakuolen mit mehreren Kristallen.

Dimensionen: 200-225 x 21-25 µm

Vorkommen: Die bisher einzige Fundstelle in Österreich ist der Uferbereich des Almsees. O.(pH-Wert 8,5). Da das Material der Erstbeschreibung (MESSI-KOMMER 1951) aus mäßig sauren Moorbereichen (pH 6,4) stammt, dürfte es sich hierbei um eine zwar recht anpassungsfähige, aber seltene Alge handeln.
 

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