Closterium sublaterale
Tafel A: Abb. 8  Zieralgen (Desmidiales)


Closterium sublaterale  RUZICKA

Zellen 5-10 mal länger als breit, gleichmäßig schwach gebogen mit flacher aber deutlich angeschwollener Ventralseite im Mittelteil, gegen die Zellenden verschmälert und schwach gebogen. Apizes breit und schräg abgerundet. Zellwand ohne Gürtelbänder, farblos bis bräunlich, zart und dicht gestreift. Chloroplasten mit 4-5 Längsleisten und einigen Pyrenoiden in der Zellachse. Endvakuolen mit mehreren Kristallen.

Dimensionen: 230-330 x 33-42 µm.

Vorkommen:  In schwach sauren bis neutralen Gewässern von Nieder- und Verlandungsmooren, selten. Aus Österreich sind bisher nur Funde aus dem Bergland um Lunz am See, N., publiziert (BOURRELLY 1987), da aber ein solcher auch aus dem grenznahen bayerischen Raum als gesichert bekannt ist (leg. et det. J. STEINKOHL, nicht publiziert), sind weitere Vorkommen in Österreich nicht auszuschließen.

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