Cosmarium subspeciosum var. validus
Tafel B: Abb. 28   Zieralgen (Desmidiales)


Cosmarium subspeciosum  NORDST. var. validus NORDST:
Cosmarium speciosum LUND. var. biforme NORDST. (bei LENZENWEGER 1989).
 
Zellen etwa 1,3-1,5 mal so lang wie breit, im groben Umriß elliptisch. Zellhälften halboval, Basalwinkel breit abgerundet, Seiten flach konvex mit konisch abgestutzten, in der Mitte ewas eingedellten, fallweise mit Granulen besetzten Wellen. Scheitel breit abgerundet, nur unmerklich agestutzt. Zellwand mit radial von den Seitenwellen ausgehenden Reihen paariger, gegen die Zellmitte zu einfacher Granulen. Die Mittelornamentierung besteht aus 7-9 Längsreihen von jeweils  6-10 Wärzchen auf einer breit abgerundeten Anschwellung. Scheitelansicht elliptisch mit flach linsenförmigen, seitlichen Anschwellungen. Chromatophoren mit einem Pyrenoid je Zellhälfte.

Dimensionen: L.: 65-85 µm, B.: 50-57 µm, 
I.: 19-25 µm.

Ähnlichkeit besteht hinsichtlich 
Cosmarium binum,  (Bild rechts) dieses hat etwas breiter abgerundete Zellhälften und abgestutzte Scheitel, Cosmarium speciosum hat stärker gewölbte Zellhälften und ebenfalls eher abgesetzte Scheitel. Ingesamt gesehen sind aber die Taxa der C. speciosum, C. subspeciosum, C. binum und C. miscellum-Sippen mitunter schwierig gegeneinander abzugrenzen.

Vorkommen: Vereinzelt in Uferzonen von Quellen und Bächen, in Hangvernässungen, Wiesensümpfen, Weihern, Teichen und Torfstichen.

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