Micrasterias thomasiana
Tafel B: Abb. 34   Zieralgen(Desmidiales)


Micrasterias thomasiana ARCH. var. thomasiana     
Syn.: M. denticulata BREB. f. thomasiana (ARCH.) JACOBSEN 
(bei LÜTKEMÜLLER 1900).

Zellen nur wenig Iänger als breit, im groben Umriß breit oval, im Mittelabschnitt mit geraden oder leicht eingezogenen Seiten. Die oberen Seitenlappen sind etwas größer als die unteren undjeweils bis zu Lappen 3. Ordnung geteilt. Die Lappen letzter Ordnung sind abgestutzt mit je 3-5 Zähnchen, zwischen diesen sind Lappen 4. Ordnung angedeutet. Scheitellappen lang, jedoch nicht vorstehend, gegen den Apex zu glcichmäßig verbreitert. Apizes seicht eingezogen mit einer weit geöffneten Mitteleinkerbung, beiderseits davon angeschwollen mit je einem schräg einwärts gerichteten Zähnchen. Die Apikalwinkel sind nicht vorgezogen, schräg abgestutzt, mit einem Paar Zähnchen. Sinus und die Einschnitte zwischen den Lappen 1. und 2. Ordnung sind tief, linear geschlossen, die zwischen denen der 3. Ordnung sind geöffnet, innen abgerundet. Beiderseits knapp neben dem Isthmus eine flache bis halbkugelige Anschwellung, beiderseits davon je ein nach außen abgewinkelter, länglicher, konisch verschmälerter Wulst mit 1 (2) Zähnchen an den Enden. An der Basis der Seitenlappen 1. und 2. Ordnung jeweils mehr oder minder abgestumpfte Zähnchen, die aber auch reduziert sein können, übrige Zellwand zart punktiert. 

Dimensionen: 200 - 250 x 170 - 220 µm, I.: 20-33 µm, D.: 35-40 µm.

Diese Art wurde in der älteren Literatur zu M. denticulata gestellt, besonders was die 
var. notata betrifft. Aufgrund der charakteristischen Auswüchse an der Basis der Zellhälften und der Iängeren und ganz abweichenden Form der Scheitellappen und der Ausbildung der Zellränder sind beide Arten aber doch als selbständig zu betrachten.

Vorkommen: Vereinzelt in mäßig sauren Uferzonen von Steinbruchteichen, Seen und in Waldtümpeln, aber nur wenig verbreitet.

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