Micrasterias apiculata
Tafel B: Abb. 36   Zieralgen (Desmidiales)


Micrasterias apiculata (EHR.) MENEGH. ex RALFS var. apiculata

Zellen 1,12 bis 1,2 mal Iänger als breit, im groben Umriß breit elliptisch. Sinus tief, meist in seiner gesamten Länge spitzwinkelig geöffnet. Die äußeren Seitenlappen 2. Ordnung sind durchschnittlich etwas größer als die inneren. Eine Aufspaltung der Seitenlappen meist bis zur 3. Ordnung, deren Ränder laufen in 2 (3) spitzige Stacheln aus. Die Einschnitte zwischen den Lappen können sowohl tief linear geschlossen als auch spitzwinkelig geöffnet und innen schmal abgerundet sein. Die Scheitellappen sind im unteren Teil parallelrandig oder schwach divergierend und etwa dem oberen Dnttel stark verbreitert. Die Apizes sind flach, mit einer Einbuchtung in der Mitte, beiderseits von dieser aach aufgewölbt mit je einem Stachel und konisch vorgezogenen Apikalwinkeln, mit einem Paar schräg nach außen abstehender Stacheln. Sinus tief, in der gesamten Länge spitzwinkelig geöffnet. Die ZelloberBäche ist mit unregelmäßig verteilten oder mehr oder minder in Reihen angeordneten Stacheln besetzt, 46 solcher in sternförmiger Anordnung auch auf der flachen Anschwellung beiderseits des Isthmus.

Dimensionen: 190 - 250 x 180 - 220 µm, I.: 35-40 µm, D.: 45-70 µm.

Vorkommen: Vereinzelt in mäßig sauren Schlenken von Nieder- und Zwischenmoor, in Torfstichen und Schwingrasenzonen des Alpenvorlandes, in den Alpen nur bis wenig über 1000 m Höhe sehr vereinzelt vorkommend.

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