Xanthidium aculeatum
Tafel B:  Abb. 37   Zieralgen (Desmidiales)


Xanthidium  aculeatum EHR. ex RALFS var. basidentatum (BÖRGES.) WEST 8r WEST. 
 Syn.: X. brebissonii RALFS var. baridentatum BÖR~ES. (bei LÜTKEMÜLLER 1900).
Lit.: WEST & G. S. WEST (1912) T. 117: 23, RUZICKA (1972) T. 62: 14-16

Zellen etwa so breit wie lang, im groben Umriß oval. Zellhäfften elliptisch mit abgerundeten Basalwinkeln und breit abgerundeten Seiten, die vor den abgestutzt geraden oder schwach konkaven Scheiteln seicht eingedellt sind. Mitteleinschnitt tief linear geschlossen, nach außen weit geöffnet. Zellfortsätze in Form von paarigen oder zu dritt stehenden, derben Stacheln an den Zellseiten und je vier an den Apikalwinkeln. Die Mittelornamentierung besteht aus einem Kreis von Iänglichen Warzen. Weitere 2-3 Warzen beiderseits des Mitteleinchnittes im Bereich der Basalwinkeln, die an einzelnen Exemplaren aber auch fehlen können. Übrige Zellwand mit dicht stehenden Poren. Die Seitenansicht besteht aus zwei fast kreisrunden Zellhälften, die Scheitelansicht ist elliptisch bis flach 6-eckig mit breit abgerundeten, bestachelten Schmalseiten, einem mehrwarzigen Wulst in der Mitte der Seiten und einem um die Mitte angeordneten Stachelkranz. Chloroplast mit zwei Pyrenoiden je Zellhälfte. 

Dimensionen: Ls.: 60-75 µm, Lc.: 75-90 µm, Bs.: 55-70 µm Bc.: 65-85 µm, 
I.: 1~20 µm, D.: 42-50 µm.

Von dem ähnlichen X. fasciculatum durch die größere Anzahl von Stacheln unterschieden.

Vorkommen: Aus Österreich liegen bisher nur zwei Fundangaben aus Niedermooren in Kärnten vor.

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