Staurodesmus connatus
Tafel B: Abb. 39   Zieralgen (Desmidiales)


Staurodesmus connatus OLUND.) THOM. 
Syn.: Staurastrum connatum  (LUND.) ROY et BISS, (bei LÜTKEMÜLLER, 1900, HUSTEDT, I911,WURM 1982).
Lit.: COESEL (1994) T. 14: 1, 2.

Zellen ohne Fortsätze etwa so breit wie lang. Zellhälften trapezförmig. Deren Seiten sind an der Basis gering konvex bis fast gerade und gehen schräg divergierend in statk abgerundete Seitenwinkeln über. Vor den fast geraden bis schwach konkaven Scheiteln verlaufen sie kurz fast parallelrandig. Die Apikalwinkel sind abgerundet und gehen in lange, schräg nach außen abstehende,aber nur wenig divergierende Stacheln über. Mitteleinschnitt tief und in seiner gesamten Länge winkelig geöffnet. Scheitelansicht 3-radiat mit schwach konkaven Seiten und schmal abgerundeten, in Stacheln übergehende Enden. 

Dimensionen: Ls.: 23-30 µm, Lc.: 35-45 µm. 
Bs.: 20-24 µm. Bc.: 24-26 µm, I.: 7-8 µm.

Vorkommen: Die Funde aus Österreich stammen aus Schwingrasenzonen von Bergseen (1200 m - 1700 m Höhe) und mäßig sauren Niedermoorbereichen in den Alpen (um 700 m - 1000 m Höhe). Bisher keine Fundangaben aus dem Flachland.
 

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