Staurastrum tetracerum
S. tetracerum f. trigona
Tafel B:  Abb. 41  Zieralgen (Desmidiales)
Staurastrum tetracerum (KÜTZ.) RALFS var. tetracerum 
Lit.: WEST et al. (1923) T. 149: 2-4; MESSIKOMMER (1943) T. 15: 9; 
KOUWETS (1987) T. 20: 21, 22,

Zellen einschließlich der Arme ungefähr so breit wie lang. Zellhälften trapezförmig, die kurzen, fast geraden Basalseiten gehen divergierend in lange, schräg nach außen abstehende, zackig ausgerandete Zellarme mit kleinen Endstacheln über. Scheitel konkav. Mitteleinschnitt innen kerbenartig, nach außen stark erweitert. Zellwand mit wenigen, unregelmäßig angeordneten, kleinen Granulen. Scheitelansicht 2-radiat, spindelförmig, in der Mitte abgerundet-rechteckig. Durch die gegeneinander verdrehten Zellhälften erscheint die Scheitelansicht X-förmig.

Dimensionen: Lc.: 20-23 µm, Bc.: 23-24 µm, I.: 5 µm.

Das ähnliche Staurastrum smithii hat durchschnittlich Iängere und schlankere Zellarme, stärker gegeneinander verdrehte Zellhälften eine glatte Zellwand und einen innen flacheren  Mitteleinschnitt.

Vorkommen: Häufig im Plankton oligotropher Seen und Teiche (pH 6,8-7), aber auch in deren Uferzonen und in Tümpeln von Schwingrasenzonen und Niedermooren verbreitet, mitunter massenhaft, in den Alpen bis 1800 m Höhe gefunden.
 
 
 

Staurastrum tetracerum f. trigona LUND. 
Lit.: WESTetal. (1923) T. 149: 4; MESSIKOMMER (1935) T.5: 63, (1963) T. 3: 47; JACKSON (1971) T. 97: 6, 9.
Die Zellen sind 3-radiat, in Scheitelansicht mit konkaven Seiten. Eine klare Abgrenzung zum Staurastrum iotanum ist, abgesehen von einer fehlenden Granulation (?), mitunter problematisch.
 

Vorkommen: Wie Typusvarietät, fallweise massenhaft (Flachwassertümpel eines Verlandungsmoores am Almsee, O, LENZENWEGER, nicht publiziert).
 
 

 
(Startseite)
Copyright
Zurück zur vorigen Seite