Staurastrum haaboliense
Tafel B:  Abb. 43  Zieralgen (Desmidiales)


Staurastrum haaboliense WILLE
Lit.: WEST et al. (1923) T. 142: 19, 20.

Zellen ungefähr 1,3 mal breiter als lang. Zellhälften schmal elliptisch, Basalseiten und Scheitel gleichermaßen konvex, Apikalwinkel abgerundet mit 2-3 Stacheln. Mitteleinschnitt innen eng, nach außen erweitert (450). Zellwand mit 
3 konzentrischen Reihen spitzer Granulen, Zellränder dadurch spitz ausgerandet. Scheitelansicht 3(4)-radiat mit konkaven, spitz ausgerandeten Seiten und abgerundeten Enden. Intramarginal gegen die Enden 3 Reihen spitzer Granulen, Scheitelbereich glatt.

Dimensionen: L.: 24-28 µm, B.: 26-32 µm, I.; 6-7 µm.

Entfernte Ähnlichkeit besteht mit dem Staurastrum heimerlianum var. spinulosum, dessen Zellhälften sind aber schmäler, die Bestachelung kräftiger und in Scheitelansicht sind deren Arme schlanker und ausladender.

Vorkommen: Als Begleitart in Verlandungs- und Schwingrasenzonen von Moorseen und in Niedermooren verbreitet, im Gebirge bis über 2000 m Höhe.

 

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