Staurastrum aculeatum
Tafel B:  Abb. 46   Zieralgen (Desmidiales)


Staurastrum aculeatum (EHR.) MENEGH. ex RALFS 
Lit.: WEST et al. (1923) T. 153: 1~

Zellen einschließlich der Arme 1,1-1,3 mal breiter als lang. Zellhälften länglich elliptisch, Basalseiten und Scheitel gleichförmig nach konvex, in kurze, schwach einwärts gebogene, wenig ausgeprägte Zellarme übergehend, mit 3(4) sehr kräftigen Stacheln an den Enden. Deren Apikalrand wird von 2 Paar derber Stacheln überragt, zusätzlich 1(2)-spitzige Zähnchen sind in mehr oder weniger konzentnschen Reihen intramarginal rund um die Arme angeordnet. Mitteleinschnitt innen spitz, nach außen erweitert. Scheitelansicht 3(4)-radiat mit geraden oder schwach konkaven, spitz ausgerandeten Seiten und vor den Enden je zwei intramarginal entspringende, kräftige Stachelpaare sowie eine intramarginal entlang der Seiten verlaufende Reihe mehrspitziger, derber Stacheln.
 
 
 

Dimensionen: 48-55 µm, Bs.: 50-55 µm, Bc.: 62-73 µm, L: 19-23 µm.

Von BROOK (1959) wird St. aculeacum als eine benthische Form des vornehmlich planktischen St. anatinum angesehen (SCHARF in lit.),

Vorkommen: Vereinzelt in mäßig sauren Kleingewässern von Mooren (pH 6,~6,8), Verlandungs- und Schwingrasenzonen des Flachlandes, in den Alpen bis 1400 m Höhe eher selten.
 

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