Staurastrum heimerlianum
Tafel B:  Abb. 47   Zieralgen (Desmidiales)


Staurastrum heimerlianum LÜTKEM. var. heimerlianum
 Syn.: Staurastrum cruciatum HEIMERL (bei HEIMERL 1891) 
Lit.: LUTKEMÜLLER (1892) Seite 568: WEST et al. (1923) T, 149: 14, 15. 

Zellen 1,5-1,7 mal breiter als lang. Zellhälften spindelförmig, Basalseiten konkav , Scheitel flach gewölbt in schwach einwärts gebogene Zellarme mit 3 (4) großen Endstacheln übergehend. Mitteleinschnitt tief, nach außen erweitert, ganz außen durch die konvergierenden Arme wieder etwas verengt. Zellwand im Bereich der Scheitel und in Reihen entlang der Arme mit relativ großen Stacheln besetzt. Scheitelansicht 4-radiat, die konkaven Seiten sind mit Stacheln besetzt, wobei das Paar unmittelbar vor der Basis der Zellarme meist auffallend größer ist. Weitere kleinere Stacheln auch intramarginal entlang der Seiten, Scheitelmitte glatt.

Dimensionen: L.: 17-20 µm, B.: 30-34 µm, I.: 8-10 µm.

Vorkommen: Azidophile Alge, als Charakterart fiir alpine Sphagnumschlenken bis über 
2500 m Höhe allgemein verbreitet.
 

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