Staurastrum messikommeri
Tafel B:  Abb. 48   Zieralgen (Desmidiales)


Staurastrum messikommeri LUNDB. var. messikommeri
Syn.: Staurastrum gracile var.splendidum MESSIK. (bei LENZENWEGER 1986
Staurastrum manfeldtii var. planctonicum (bei LENZENWEGER 1985).
Lit.: MESSIKOMMER (1928) T. 9: 14, (als Staurarrrum gracile RALFS var. splendidum MESSIK.); (1943) T. 15: 7.


 

Zellen einschließlich der Arme ungefähr 1,5 mal breiter als lang. Zellhälften giockenförmig mit verbreitertem, aufgewölbtem Basalteil, durch eine seichte Einbuchtung von den fast waagrecht abstehenden Armen mit 4 Endstacheln getrennt. Scheitel flach konvex. Mitteleinschnitt innen kerbenartig, nach außen stark erweitert, Isthmus breit, zylindrisch. Zellwand entlang derArme mit konzentrischen Reihen kleiner Stacheln besetzt, die im Scheitel in 2-spitzige Warzen übergehen, im Bereich der isthmalen Aufwölbung an der Basis derArme je eine verbreiterte, 3-spitzige Stachelgruppe (Basalansicht !). Scheitelansicht 3radiat mit konkaven, gezähnt ausgerandeten Seiten, intramarginal ein Kranz von 6 mehrstacheligen Warzen um den glatten Scheitel. 
 
 
 

Dimensionen: L.: 38-40 µm, Bc.: 50-55 µm, I.: 13-14 µm.

Vorkommen: Vereinzelt in Schlenken, Gräben und Torfstichen von Niedennooren (pH 6,8-7) des Alpenvorlandes und in Verlandungsbereichen von Bergseen in Höhenlagen um 1700 m.
 

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