Eine bemerkenswerte Zieralge aus einem Alpensee
Euastrum didelta RALFS var. truncatum WILLI
KRIEGER.
Lit.: GRÖNBLAD (1921) T.3:36, KRIEGER (1937) T.68:1, SKUJA( 1664)
T. 44:6,
RUZICKA (1981) Seite 404.
Im Gegensatz zur Typusvarietät sind die Enden der Basallappen
schmal abgerundet bis
zugepitzt vorspringend und der innen linear geschlossene Mitteleinschnitt
ist nach außen fast
rechtwinkelig erweitert.
Dimensionen: L.: 125-130 µm, B.: 73-76 µm, I.: 18-20 µm,
D.: 40-45 µm.
RUZICKA (1981) vermutet, daß es sich bei dieser Varietät
um eine Anomalie handelt. In Anbetracht dieses reichhaltigen, morphologisch
konstanten Materials ist das aber fragwürdig. Es handelt sich hier
wohl um eine gut definierte Varietät.
Vorkommen: Zerstreut in Uferbereichen des kleinen Scheibelsees bei Hohentauern
(Niedere Tauern, Steiermark).
Diese Alge ist bisher nur aus Finnland bekannt. |