Das Laichen der Grasfrösche
Lurche im März und April
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Der März ist der Monat der Grasfrösche. Wenn Ende Februar, Anfang März die Wassertemperatur am Grunde des Teiches fünf oder sechs Grad übersteigt,  steigen die ersten Frösche, die den Winter am Grunde des Teiches verbracht haben, an die Oberfläche. An  milderen Abenden sitzen sie dann am Ufer. Es handelt sich dabei vorzugsweise um Männchen, die man ab und zu einmal "knurren" hören kann. Die Weibchen dagegen geben keine Laute von sich. 
 Grasfrösche zählen zu den braunen Fröschen, deren Paarungsrufe man als moderates Knurren oder Gurren bezeichnen kann. Im Unterschied dazu veranstalten alle grünen Fröschen, wie z.B. auch der Teichfrosch, nachts ein klangvolles Quaken von nicht geringer Lautstärke, das empfindliche Nachbarn schon einmal auf die Palme bringen kann. Zwei Grasfrösche
Laichende Grasfrösche Der Grasfrosch, Rana temporaria, ist in der Färbung sehr variabel. Sie fängt bei eintönig, dunkelgraugrün an und geht über braun nach ocker bis hellgrau, mit mehr oder weniger ausgeprägten Flecken. Hier ein, von einem Männchen umklammertes Weibchen (Mitte unten), und zwei weitere Männchen, darüber zwei Laichballen. 
Nach und nach kann man abends immer mehr Frösche beobachten und ab Mitte März vor allem an wärmeren Abenden, wird das Knurrkonzert immer stärker. 
Im Jahr 1999 konnte man am 17. März sechzehn - am 26. März sechsundzwanzig Exemplare zählen, die sich vorwiegend  im flacheren Teil des Teiches versammelt hatten. Davon wurden drei Weibchen von je einem Männchen fest umklammert. 
In der Hitze  des Paarungsrituals klammern sich manchmal auch zwei Männchen an einem Weibchen fest. Dabei wird das Weibchen fast stranguliert.
Weibchen mit zwei klammernden Männchen
Etwa 50 Prozent der anderen Männchen waren Jungtiere. 
Am 28. März 1999 begann bei einer Lufttemperatur von 15 Grad und einer Wassertemperatur von 
11°C das Ablaichen. Es dauerte, trotz Nachtfrost die ganze Nacht und den nächsten Tag an. Am Morgen des 30. März schwammen dann neun Laichballen im seichten Wasser, wovon vier allerdings nicht sehr groß waren. Bei den vorwiegend jüngeren Individuen war das auch nicht anders zu erwarten. Die Kaulquappen dürften bei nicht zu kalter Witterung bis in etwa 10 bis 14 Tagen alle geschlüpft sein. Unter "Die Laichentwicklung " erfahren Sie, wie es weitergeht. 


Grasfrosch-Männchen, Lautäußerungen - Videoclip *.avi.....
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