| Grasfrösche zählen zu den braunen Fröschen, deren
Paarungsrufe man als moderates Knurren oder Gurren bezeichnen kann. Im
Unterschied dazu veranstalten alle grünen Fröschen, wie z.B.
auch der Teichfrosch, nachts ein klangvolles Quaken von nicht geringer
Lautstärke, das empfindliche Nachbarn schon einmal auf die Palme bringen
kann. |
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Der Grasfrosch, Rana temporaria, ist in der Färbung sehr variabel.
Sie fängt bei eintönig, dunkelgraugrün an und geht über
braun nach ocker bis hellgrau, mit mehr oder weniger ausgeprägten
Flecken. Hier ein, von einem Männchen umklammertes Weibchen (Mitte
unten), und zwei weitere Männchen, darüber zwei Laichballen.
Nach und nach kann man abends immer mehr Frösche beobachten und
ab Mitte März vor allem an wärmeren Abenden, wird das Knurrkonzert
immer stärker. |
Im Jahr 1999 konnte man am 17. März sechzehn - am 26. März
sechsundzwanzig Exemplare zählen, die sich vorwiegend im flacheren
Teil des Teiches versammelt hatten. Davon wurden drei Weibchen von je einem
Männchen fest umklammert.
In der Hitze des Paarungsrituals klammern sich manchmal auch
zwei Männchen an einem Weibchen fest. Dabei wird das Weibchen fast
stranguliert. |
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