| acidophil, , |
(azidophil), säureliebend, Organismen, die vorwiegend in
sauren Umgebungen gedeihen (pH-Werte für gewöhnlich deutlich
unter pH 7).
Gegensatz = basiphil, Organismen, die in alkalischen Umgebungen
leben |
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| aliquot, |
ohne Rest teilend. Gegensatz =
aliquant. |
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| anthropogen,.. |
[griech. anthropos 'Mensch'], von Menschen gemacht, durch Menschen
verursacht, beeinflusst. |
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| Apex, (Mehrzal = Apizes), Spitze, Kuppe, (die beiden Enden der
Zieralgen) |
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| Apikalwinkel, den Apex betreffend. |
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| Aqua-Superton, |
spezieller Blähton, der in
Filteranlagen als Partikelfilter aber auch zur angeblichen biologischen
Reinigung des Wassers, vorwiegend für biologische Schimmteiche angeboten
wird.
Für fischlose Gartenteiche wird Aqua-Superton
weder benötigt noch empfohlen! |
.. |
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| Assimilation, , |
in der Pflanzenphysiologie die Bezeichnung für den Aufbau von
körpereigenen, organischen Substanzen aus anorganischen Nährstoffen.
Oft wird unter Assimilation nur die Assimilation des Kohlenstoffs verstanden,
die als Photosynthese oder als Chemosynthese
abläuft. |
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| Bakteriophagen, |
[griech. bakterion "Stäbchen", phagein "fressen"] Bakterienfresser.
Es handelt sich dabei um - den Viren ähnliche Organismen - die sich
auch ähnlich wie die Viren verhalten und vermehren.
Bakteriophagen sind immer auf ganz bestimmte Bakterien spezialisiert.
Bei einer Infektion heftet sich der Phage ans Bakterium und scheidet
eine enzymähnliche Substanz aus, die die Membran der Bakterienzelle
auflöst und diese dadurch zerstört. |
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| Blähton, |
ist ein mineralisches Substrat, das aus ausgsuchten Tonen bei ca 1150°
C
gebrannt wird. Blähton wird vorzugsweise in der Bauindustrie verwendet.
Für Hydrokulturen darf nur auf Schadstoffe speziell überprüfter
Blähton
verwendet werden.
Als Filtermaterial für Zierfischteiche wird ein angeblich spezieller
Blähton angeboten, der unter dem Namen Aqua-Superton
gehandelt wird.
Als Bodensubstrat für naturnahe Gartenteiche
ist Blähton nicht geeignet. |
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| Bodensubstrat: |
für naturnahe Gartenteiche. Als Bodensubstrat für
Gartenteiche hat sich nährstoffarmer Quarzsand
(Magersand) mit einer Körnung zwischen 0,5 und 2,5 mm bestens
bewährt.
Alle anderen, als Bodensubstrat oft wärmstens empfohlenen Materialien
sind nur für den Anbieter gewinnbringend, für den Anwender aber
oft nach einiger Zeit mit hohen Folgekosten verbundenen.
Gartenteicherde, Spezialerde
für Sumpfplanzen oder Seerosen, Kunst- oder organische Harze,
Blähton,
Lava
oder
Schlacken
sind als Bodensubstrat für Gartenteiche nicht geeignet, meistens sogar
schädlich |
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| Chemosynthese, |
ist im Gegensatz zur Photosynthese
die Assimilation von
Kohlendioxid ohne Sonnenlicht mit Hilfe der aus anorganischen
Oxydationsprozessen gewonnenen Energie. |
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| Chlorophyll, |
(Blattgrün) grüner Farbstoff, der in den Chloroplasten
der
Blätter und
grünen Teilen von Pflanzen enthalten ist und der Assimilation
dient. |
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| Chloroplasten, |
bei Pflanzen grüne Zellbestandteile die das grüne Chlorophyll
(Blattgrün) enthalten. |
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| Chromatophoren, Farbstoffträger, bei grünen Pflanzen
die Chloroplasten. |
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| Detritus,.. |
[lat. detere = zerreiben] Sinkstoffe, unbelebt und frei im Wasser schwebend.
Detritus oder auch Tripton wird nach organischem Detritus und unorganischem
D. unterschieden. Organischer D. besteht aus abgestorbenen pflanzlichen
und tierischen Organismen, anorganischer D. aus mineralischen Sinkstoffen
wie Ton, Schluff, Sand.u.a.
Am Boden angekommener Detritus bildet den Mulm oder das Sediment.
Detritus ist die Hauptnahrung für Detritusfresser, die meistens Bodenbewohner
wie Muscheln, Würmer, aber auch Insekten- und Käferlarven und
Kaulquappen sind. |
| dorsal, rückenseitig, Gegensatz = ventral,
bauchseitig,
bauchwärts. |
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| emers,.. |
aufgetaucht, Wasserpflanzen die teilweise oder ganz über die Wasseroberfläche
hinaus wachsen. Gegensatz = submers. |
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| Epidermis, |
[grch. epi = "auf, darüber" + derma = "Haut"], Oberhaut,
Abschlußgewebe, bei Tieren und Pflanzen. |
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| Ernährungsweisen: |
unterschiedliche Formen der Nahrungsaufnahme und Nahrungsge- winnung
bei Pflanzen und Tieren.
Bei Pflanzen:
Assimilation
Autotrophie
Heterotrophie
Symbiose
Bei Tieren:
Tiere, die lebende Substanzen als Nahrung aufnehmen werden allgemein
als Biophage bezeichnet
Die Pflanzenfresser bezeichnet man als Phytophage,
die Tierfresser als Zoophage.
Tiere, die abgestorbene organische Substanz aufnehmen bezeichnet man
als Nekrophage und Tiere, die sich sowohl von lebender, als auch
toter pflanzlicher wie tierischer Nahrung ernähren sind Omnivore.
Nach der Art ihrer Nahrung kann man die Tiere weiter unterteilen, z.B.
die phytophagen Tiere in Kräuterfresser Herbivore, die Früchtefresser
in Fructivore, die Pilzfresser in Myzetophage und die Holzfresser
in Xylophage.
Zoophage Tiere werden unterteilt in Räuber Episiten
und
Parasiten.
Nach
der Art ihrer Nahrung in
Karnivore (Fleischfresser), Insektivore
oder Entomophage, oder Hämophage (Blutsauger) u.a. |
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| Exkremente, |
Kot, Fäkalien, Fäces sind unverdauliche Teile der aufgenommenen
Nahrung, die nicht mehr verwertet werden können und ausgeschieden
werden. |
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| Exkrete, |
für den Körper nicht weiter verwendbare Stoffwechselendprodukte
und körperfremde Stoffe, die zwar aufgenommen, aber nicht verwertet
werden können.
Sie werden durch spezielle Organe, die Exkretionsorgane
ausgeschieden |
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| Exkretion, |
Ausscheidung. Bei Tieren sind das die Ausscheidungen von Exkreten,
z.B. Kohlensäure aus den Atmungorganen oder überschüssiges
Wasser.
Ferner Salze, Säuren, Gifte und Stickstoffverbindungen,
die als Harn durch
Exkretionsorganeausgeschieden
werden.
Bei Pflanzen >>> Stoffausscheidung. |
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| Exkretionsorgane, |
Aussscheidungsorgane. Organe die der Stoffausscheidung -
Exkretion - dienen.
Bei Wirbeltieren sind die Nieren die Exkretionsorgane.
Einzeller des Süßwassers haben pulsierende Vakuolen, die
neben der
Osmoregulation auch der Exkretion
dienen |
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| Flagellaten,.. |
Geißeltierchen, Geißelinfusorien, einzellige Mikroorganismen
die eine oder mehrere Geißeln (Flagellen) besitzen. Wenn sie chlorophyllhaltige
chromatophoren
enthalten werden sie zu den Pflanzen gezählt, Phytoflagellaten. Die
anderen werden dem Tierreich als Zooflagellaten zugeordnet, die sich oft
von Bakterien ernähren. |
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| Granulen, Körner, kornartige Gebilde oder Verdickungen. |
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Hermaphroditismus,
Androgynie |
(griech. hermaphroditos, 'Zwitter') Zwittrigkeit, Zwitterbildung.
In der Zoologie Individuen mit männlichen und weiblichen Geschlechtsorganen.
Bei der Paarung befruchten sich zwei Zwitter gegenseitig und tauschen
die Geschlechtsprodukte aus.
Hermaphroditismus kommt z.B. bei vielen Schnecken vor.
Nicht zu verwechseln mit Parthenogenese. |
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| Heterotrophie::, |
Ernährungsweise der Tiere und vieler nichtgrüner Pflanzen,
die auf die Zufuhr von organischen Substanzen angewiesen sind. Im Gegensatz
zu autotrophen Organismen sind heterotrophe
Organismen nicht zur Assimilation
durch
Photosynthese
oder Chemosynthese fähig.
Die Mehrzahl der Bakterien, die Pilze und einige höhere Pflanzen
sind heterotroph. |
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| intramarginal, innerhalb des Randes |
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Isthmus, Naht bzw. Rumpfstück der Einschnürung durch
die die beiden gleichen
Hälften einer Zieralge miteinander verbunden sind. |
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konkav, nach innen gewölbt, z.B. die Oberfläche
eines Vergrößerungsspiegels
oder einer Streulinse |
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konkav
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plan |
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plan-konkav
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konvex, nach außen
gewölbt. Die Oberflächen eines Vergrößerungsglases
sind (bi) konvex). Brillengläser sind oft konvex-konkav |
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konvex
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konvex |
konvex
|
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konkav |
| |
bi-konvex
|
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|
konvex-konkav |
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| Lava,:: |
Lava-Schlacke, wird hauptsächlich als Untergrund beim Straßenbau
und für Zuschläge in der Bauindustrie verwendet.
In kommerziellen Kläranlagen werden sogenannte Tropfkörper
mit Lavaschlacke beschickt. Auf der porösen, großflächigen
Oberflächenstruktur siedeln sich verschiedene Arten von Mikroorganismen
an. Beim Berieseln des Tropfkörpers mit vorgereinigtem Abwasser wird
dieses dann biologisch durch Bakterien gereinigt. Bedingung ist,
daß der Tropfkörper ständig berieselt und damit mit Sauerstoff
versorgt wird.
Da auch bei Lavaschlacken die Verglasung nicht vollständig ist,
kann es bei Lava aus verschiedenen Abbaugebieten auch zu Ausschwemmungen
von
Schwermetall-Ionen kommen.
Am Grunde eines Gartenteiches herrschen durch die Ablagerung von abgestorbenen
Pflanzenteilen, Laub, Blütenstaub u.a. oftmals anaerobe Bedingungen.
Bei Verwendung von Lava als Bodensubstrat in Gartenteichen lagern
sich in den Poren Fäulnisbakterien ab, der Sauerstoff wird sehr schnell
aufgezehrt und es entstehen Fäulnisgase.
In den Flachwasserbereichen erwärmt sich das Wasser durch die
dunkle Lave übermässig stark, was bald zu einem Sauerstoffdefizit
führt und zusätzlich viele Organismen absterben läßt.
Lavaschlacke darf deshalb in Gartenteichen
nicht verwendet werden. Eine weitere Gefahr ist, daß man Lavaschlacke
mit der giftigen Schlacke aus der Müllverbrennung
leicht verwechseln kann. |
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| Lehm, |
ist ein Gemisch aus Ton, Schluff
und Sand mit unterschiedlicher Korngröße |
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Ton hat eine Partikelgröße von bis zu 2 µm
Schluff hat eine Partikelgröße von 2 bis 63 µm
Sand hat eine Partikelgröße von 63 µm bis 2
mm |
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| Limnologie, |
(griech. limne=See) ist die Wissenschaft, die sich mit der Funktion
und den physikalischen und chemischen Eigenschaften von Binnengewässern
und ihren Organismen befaßt. |
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| marginal, (lat.) randständig, am Rande stehend |
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| Metabolie, |
(griech. metabole, 'Veränderung', 'Verwandlung') bei Insekten
z.B. Bestandteil der Embryonalentwicklung die Metamorphose
Je nach Vollständigkeit der Verwandlung unterscheidet man mehrere
Arten der Metabolie, z.B. bei Libellen die Hemimetabolie,
bei denen die wasserbewohnenden Larven bereits etlich Organe der Imagines
besitzen.
Andere Formen der Metabolie sind:
Hetero-, Palä-, Pauro-,
Neo-, und Holometabolie |
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| Metamorphose, |
(griech. meta, 'nach', 'um', morphosis, 'Gestaltung') Gestaltwandel,
Verwandlung, s. > Metabolie |
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| Mimikry, |
Sonderfall der Schutzanpassung bei Tieren. Ein nicht geschütztes
Tier imitiert ein gut geschütztes Tier, indem es seine Farbzeichnung
und sein Verhalten nachahmt. Beispiel: Schwebfliegen,
die die Farben und Zeichnungen von wehrhaftenWespen oder Bienen annehmen. |
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| Neuston,.. |
Mikropleuston, Mikroorganismen,
die im Oberflächenhäutchen leben. Wenn sie nach unten in das
Wasser hineinragen werden sie Hyponeuston,
wenn sie nach oben über
die Waserobfläche hinaus in die Luft hineinragen, werden sie Epineuston
genannt.
(s.auch Pleuston) |
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| Ocellen, |
Ozellen, kleine Linsenaugen, Nebenaugen, Punktaugen, Stirnaugen,
bei Gliedertieren (Insekten) neben Komplex- oder Facettenaugen mit vielen
einzelnen Ommatidien (Libellen-Kopf) |
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Osmoregulation, Konstanthaltung des Gleichgewichtes zwischen
Wasser und Salzen
im tierischen Organismus in Beziehung zu seiner Umwelt durch Osmose.
... |
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| Osmose, |
Diffusion, Mischung von Lösungen unterschiedlicher Konzentrationen
durch
Membranen.
Werden z.B. eine Salzlösung und Wasser durch eine Membran getrennt,
die
für beide Lösungen gleichermaßen durchlässig
ist, so wird Wasser in die
Salzlösung und Salz in das Wasser diffundieren, bis ein Gleichgewicht
in beiden
Lösungen hergestellt ist. |
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| Parthenogenese, |
(griech.. parthenos, `'Jungfrau', genesis,'Entstehung') 'Jungfernzeugung'
die Entstehung von Nachkommen aus unbefruchteten Eiern.
Diese eingeschlechtliche Fortpflanzung titt bei einigen Wirbellosen,
wie z.B. Würmern, Gliederfüßern und Insekten auf.
P. darf nicht mit Hermaphroditismus
Verwechselt werden. |
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| Photosynthese, |
Assimilation des Kohlendioxids in den grünen Pflanzen.mit Hilfe
des
Sonnenlichts.Landpflanzen entnehmen der Luft, Wasserpflanzen dem Wasser
Kohlendioxyd und bilden mit dem (durch die Wurzeln) aufgenommenen
Wasser mit Hilfe des Chlorophylls und
der Sonne als Energiequelle Kohlenhydrate.
Dabei wird Sauerstoff freigesetzt. |
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| Pleuston, |
Lebensgemeinschaft von Pflanzen und Tieren die auf oder direkt unter
der Wasseroberfläche lebt. Dazu zählen alle
Schwimm- und Schwimmblatt-
pflanzen,
aber auch alle auf dem Wasser lebenden
Wasserkäfer
und Wasserwanzen,
die auch als Makropleuston bezeichnet werden.
Für Kleinlebewesen (Mikropleuston), die auf oder unter
dem Oberflächenhäutchen leben wurde in der Limnologie
der Begriff
Neuston geprägt.
Um Laub und Blütenstaub, aber damit leider auch das tierische
Pleuston bequem von der Wasseroberfläche zu entfernen, werden in Gartenteichen
oft Skimmer eingesetzt |
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| porus, Loch, Öffnung, Vertiefung, (vergl. Pore) |
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| Proteine, |
Eiweißstoffe, Eiweißkörper. Sie sind die Grundbausteine
des Lebens.
Es sind hochmolekulare Naturstoffe, die in Form von Kolloiden lebensnotwendige
Bausteine aller tierischen und pflanzlichen Zellen sind. |
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| Protoplasma, |
[grch. protos = "erster" + plassein = "bilden, gestalten"] der Inhalt,
die Substanz einer lebenden Zelle, in der alle Lebensvorgänge ablaufen.
Sie ist von einer Membran, der Zellwand umhüllt. |
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| Pyrenoide, |
verdichtete Einschlüsse in Algenchloroplasten. Form, Anzahl
und
Anordnung sind oft typisch für verschiedene Algenarten.
Bei höheren Pflanzen kommen ähnliche, Grana genannte
Gebilde vor. |
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| Saprophyten, |
Organismen, die für die Ernährung erforderlichen organischen
Nährstoffe toten Organismen entnehmen (Heterophie)
Viele Bakterien und Schimmelpilze leben saprophytisch als Fäulnisbewohner. |
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| Schlacke, |
Als Schlacke bezeichnet man allgemein Verbrennungsrückstände.
Schlacken werden in der Bauindustrie, als Zuschläge, im Straßen
und Wegebau als Unterbau verwendet. Oft handelt es sich dabei um Schlacken
aus der Müllverbrennung aber auch um Lavaschlacke.
Bei Schlacken aus der Müllverbrennung hat man bis vor wenigen
Jahren angenommen, daß die bei der Verbrennung entstehende Verglasung
alle Schadstoffe sicher versiegeln würde. Leider hat sich herausgestellt,
das dem nicht so ist. Sehr viele Schwermetall-Ionnen
und Salze werden beim Kontakt mit Wasser ausgelöst. Deshalb müssen
Schlacken nunmehr in sogenannten Mono-Deponien als Sondermüll entsorgt
werden.
Schlacken dürfen nicht in Gartenteichen
verwendet werden! |
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| Schluff, |
Als Schluff bezeichnet man in einem Korngemisch die Anteile mit
Partikelgrößen zwischen 2 und 63 µm. |
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| Schwermetall- |
Ionen sind äußerst giftig. Wenn Proteine
mit Schwermetall-Ionen in Berührung kommen, werden sie zerstört
oder irreparabel geschädigt. |
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Schwimmbad-Dermatitis...
Zerkarien-Dermatitis,
Schistosomatiden-D. |
wird durch die Schwimmlarven (Cercarien) von Saugwürmern (Trematoden
der Art Trilobilharzia) beim Baden in ungechlorten Schwimmteichen
hervorgerufen.
Beim oder nach dem Baden entsteht auf der Haut starker Juckreiz und
es entwickeln sich Pusteln, die sich erst nach Tagen bis Wochen zurückbilden.
Die eigentlichen Wirte sind Wasservögel, mit deren Kot die Eier
dieser Parasiten auch verbreitet werden. Aus den Eiern entwickeln sich
Mirazidien und Sporocysten, die sich in den Zwischenwirten, vermutlich
den Schlammschnecken (Radix auriculata) zu den Schwimmlarven
(Cercaria) entwickeln, die wieder die Wasservögel, aber auch als Fehlwirte
Säugetiere oder badende Menschen befallen.
Zerkariendermatitis
Badedermatitis
Schwimmbad-Parasiten |
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| Sekrete, |
sind von Zellen gebildete Substanzen mit spezifischen Eigenschaften
und Funktionen.Sekrete bei Tieren sind z.B. Duft-, Lock- und Abwerhstoffe,
aber auch Gifte, 'Farbstoffe und Verdauungsfermente. |
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Septum, Trennwand, Scheidewand, Querwand, die zwei benachbarte
Zellen
voneinander trennt. |
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Sinus (lat. sinus "Bucht").
Bei Desmidiaceen (Zieralgen) wird die
Form des Mitteleinschnittes als
Sinus beschrieben, (z.B. tief linear oder spitzwinkelig geöffnet) |
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| Skimmer, , |
Filteransaugstutzen, der nur das Oberflächenwasser absaugt. Dabei
werden Pollen, Blätter und andere Partikel von der Wasseroberfläche
abgesaugt. Leider werden dabei aber auch alle Lebewesen, wie Wasserläufer,
Taumelkäfer, Muschelkrebse (Pleuston)
und das gesamte Neuston der Oberfläche
abgesaugt und in der Pumpe
oder im Partikelfilter getötet. |
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| Stoffausscheidung, |
Absonderung von Stoffen aus dem Körperinneren nach außen.
Bei Tieren Exkretion .
Von Pflanzen werden ebenfalls nicht mehr verwertbare Stoffe aus dem
Stoffwechsel entfernt.
Pflanzen verwerten aufgenommene Nährstoffe jedoch rationeller,
sodaß weniger Abfallstoffe entstehen, so werden z.B.stickstoffhaltige
Endprodukte des
Eiweißstoffwechsels nur in sehr geringen Mengen abgegeben.
Abfallprodukte werden bei Laubbäumen z.B. mit dem herbstlichen
Abwurf der Blätter entsorgt. |
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| submers,.. |
submerse Pflanzen, [lat. submergere, 'untertauchen'] völlig
untergetaucht lebende Wasserpflanzen, Hydrophyten. Gegensatz = emers. |
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| Symbiose, |
griech. symbiosis "Zusammenleben") eine
dauernde oder zeitweise Verbindung von zwei artverschiedenen Organismen
(Symbionten) mit beidseitiger Abhängigkeit und möglichst gleichwertigem
Nutzen für beide Partner. Bei einseitigem Nutzen spricht man von Parasitismus.
Die meisten Symbiosen sind Ernährungssymbiosen. Die Symbionten
Bakterien, Pilze oder Hefen schließen für den Wirt die unverdauliche
Nahrung auf, z.B. bei Käfern oder Schnabelkerfen mit zellulosereicher
Nahrung. |
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| Teicherde, |
Gartenteicherde, wird von Wasserpflanzengärtnern und vom
Zoohandel als Bodensubstrat für Gartenteiche, Sumpfplanzen, Seerosen
u.a. angeboten.
Diese Gartenteicherden sind ein Gemisch aus kompostiertem Naturhumus,
Ton,
Quarzsand, Torf und mit organischen wie anorganischen Nährstoffen
angereichert.
Sie sind ein ausgezeichnetes Substrat zur Anzucht von submersen Wasser-
und Sumpfpflanzen, für naturnahe Gartenteiche
jedoch wegen ihres hohen Nährtoffgehaltes völlig ungeeignet (s.
Bodensubstrat
für Gartenteiche). |
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| Ton:::, |
Tonminerale sind hydroxidhaltige Silikate mit kleinen Menge
an Kalium, Eisen, Natrium, Magnesium, Calcium und verschiedenen Spurenelementen.
Tonminerale entstehen an der Erdoberfläche durch Verwitterung
von Silikatmineralen. |
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| Vakuolen, |
mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume in tierischen und
pflanzlichen Zellen.
Sie dienen bei tierischen Zellen der Verdauung, Osmoregulation
oder
Exkretion..
Bei Pflanzen, die kein durchgehendes Ausscheidungssystem besitzen,
werden in den Vakuolen die nach dem Zellstoffwechsel nicht mehr
verwertbaren Restprodukte deponiert. |
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| ventral, bauchseitig, bauchwärts. Gegensatz = dorsal,
rückenseitig |
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| Wasserhärte |
Nur reines Regenwasser, demineralisiertes und destilliertes Wasser
sind weich, da sie keinerlei Mineralien enthalten
Regenwasser, das durch viele Gesteinsschichten sickert, bevor es als
Quelle austritt oder aus einem Brunnen hochgepumpt wird, wird mit Calcium-
und Magnesiumverbindungen angereichert die unter Mitwirkung von Salpetersäure,
Schwefelsäure oder Salzsäure gebildet werden.
Jedes natürliche Fließ- aber auch Stillgewässer hat
deshalb eine bestimmte, unveränderliche Härte, denn diese Verbindungen
lassen sich weder durch Kochen noch auf biologischem Wege verändern.
Die Härte wird bleibende, oder
permanente Härte genannt.
Jedes natürliche Gewässer, dessen Bodengrund kalkhaltiges
Substrat enhält, hat jedoch auch eine vorübergehende Härte.
Sie entsteht, wenn durch Kohlendioxydüberschuß aus Calcium,
Magnesium und Kohlendioxyd wasserlösliches Bicarbonat entsteht. Diese
Härte wird Karbonathärte genannt.
Wenn diesem harten Wasser Kohlendioxyd entzogen wird, z.B.
bei der Assimilation von Wasserpflanzen, entsteht aus dem löslichen,
härtebildenden Bicarbonat wieder unlösliches Karbonat, das sich
auf dem Gewässergrund und auch auf Wasserpflanzen als Kalkbelag absetzen
kann. Das Wasser wird dadurch wieder weicher.
H2O +
CO2 = H2CO3
Regen Kohlendioxid
Kohlensäure |
..
...
Härtebildung (veränderliche Karbonathärte)
CaCO3
+ H2CO3
= Ca(HCO3)2
Kalkstein
Kohlensäure Calciumbicarbonat
Calciumcarbonat
Calciumhydrogencarbonat
- unlöslich -
- löslich -
|
die Umkehrung (vorübergehende Enthärtung des Wassers)
Ca(HCO3)2
- H2CO3
= CaCO3
Calciumbicarbonat
Kohlensäure Kalkstein
- löslich -
- unlöslich -
|
...
Beide Härten zusammen, permanente Härte und Karbonathärte
ergeben die Gesamthärte d° (dGH)
| 0 - 4° dGH = sehr weiches Wasser |
| 4 - 8° dGH = weiches Wasser |
| 8 - 12° dGH = mittelhartes Wasser |
| 12 - 18° dGH = hartes Wasser |
| 18 - 30° dGH = sehr hartes Wasser |
| > 30° dGH = außerordentlich
hart |
Um die Gesamthärte in einem künstlichen Kleingewässer
nicht zu erhöhen, sollte darauf geachtet werden, dass der Bodengrund
möglichst frei von kalkhaltigen Bestandteilen ist. Auch bei saurem
Regen (Schwefelsäure) kann sich dann die permanente Härte nicht
erhöhen und die möglichen Karbonathärteschwankungen halten
sich in Grenzen oder bleiben fast ganz aus, so dass die Gesamthärte
fast unverändert bleibt.
Alle aquatischen Organismen sind gegen geringe Härteschwankungen
völlig unempfindlich.
... |
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| Zeolith,.. |
wird für fischlose Teiche nicht benötigt
und bringt eher Nachteile.
Zeolit ist der Sammelbegriff für ca. 50 verschiedene
kristalline Mineralien, die aufgrund ihrer porösen Mikrostrukturen
viel Wasser enthalten, sodass beim Erhitzen diese Steine zu sprudeln beginnen.
Deshalb gab der schwedische Mineraloge Baron Axel.Cronstedt als Entdecker
dieser Eigenschaft den Mineralien den griechischen Namen Zeolith von zeo
für sieden und lithos für Stein.
Diese Zeolithe bestehen vorwiegend aus Silicium, Aluminium, Sauerstoff
und
diversen anderen Stoffen.
Zur Wasserenthärtung haben sich seit vielen Jahrzehnten Ionenaustauscher
z.B. Wofatite und Permutite bewährt, bei denen härtebildendes
Calciumbikarbonat in das nichthärtebildende Natriumbikarbonat umgewandelt
wird. Das Problem ist, daß dabei die Menge der Salze bestehen bleibt,
wobei die Auswirkungen des Natriumbikarbonats auf die Wasserorganismen
noch ziemlich ungeklärt ist.
Auch Zeolithe besitzen aufgrund ihrer ähnlichen, submikroskopischen
Struktur die Fähigkeit des Ionenaustausches.
In der Industrie werden deshalb speziell ausgewählte Zeolithe
in kontrollierten Filteranlagen zur Entziehung von Schwermetallionen aus
Flüssigkeiten angewendet.
Regelmässige Regeneration mit den entsprechendnen Regenerierungsmittel
sind dafür Vorbedingung.
Auch zur Abscheidung von Ammonium aus eutrophierten Zierfisch-Gewässern
werden vom Zoohandel Zeolithe unter verschiedenen Namen als Filtermaterial
angeboten.
Das häufig empfohlene Einstreuen von Zeolith in Gartenteiche dagegen
dürfte jedoch völlig nutzlos sein, da die Fähigkeit des
Ionenaustausches innerhalb kürzester Zeit erschöpft und
ein Regenerieren des Materials im Teich nicht
möglich ist. |
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Zerkarien
(Cercarien) |
Schwimmlarven, Entwicklungsstadium von parasitisch lebenden Saugwürmern. |
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