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DerAurorafalter, Anthocharis cardamines kommt in dem
riesigen Gebiet von Westeuro bis China und Japan vor. Er bevorzugt das
niedere Flachland, steigt in Gebirgsgegenden aber auch bis auf 2000 m hoch.
Er ist einer der ersten Schmetterlinge im zeitigen Frühjahr und
fliegt bis etwa Ende Juni über feuchte Wiesen, Auwälder und in
der Nähe von Feuchtgebieten und Gewässern.
Die hier abgebildeten Aurorafalter sind Männchen, bei denen die
vordere Hälfte der Vorderflügel orange gefärbt ist. Bei
den Weibchen fehlt normalerweise diese Orangefärbung, die dunklen
Flügelsäume sowie die Stigmen sind jedoch wie bei den Männchen
vorhanden
Seine Eier legt das Auroraweibchen auf Kreuzblütlern, vor allem
auf Wiesenschaumkraut und
Turmkraut ab, von denen sich die Raupen zwischen Mai und August ernähren.
Danach verpuppen sich die Raupen um den Rest des Jahres und den Winter
in diesem Stadium zu verbringen.
Der Aurorafalter ist bei Windstille ein schneller und geschickter Flieger.
Bei aufkommendem Wind setzt er sich auf eine Blüte und faltet die
Flügel zusammen. Ausgebreitet werden die Flügel nur bei vollem
Sonnenschein.
Leider verringert sich die Anzahl der Aurorafalter seit einigen Jahren
immer mehr. Der Grund dafür liegt vermutlich in der zunehmenden Trockenlegung
von Feuchtgebieten und dem Einsatz von Pestiziden. |