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Tetragnatha striata - Tetragnatha extensa
zählen zu den Kiefer- oder Streckerspinnen, von denen es insgesamt
ca. 480 Arten gibt. Zwei davon kommen in Wassernähe oder direkt am
Wasser vor. Während sich Tetragnatha extensa in Schilfgebieten
in Wassernähe aufhält, webt die etwas kleinere, aber sonst kaum
von T.extensa zu unterscheidende Tetragnatha striata bei
Windstille ihr vertikales, oft schräges Netz an der dem offenen Wasser
zugewandten Seite von Schilfgürteln. Vom Ufer aus ist sie meistens
nicht zu entdecken. Da das Netz keinen Signalfaden besitzt, bleibt sie
selbst in der Nabe des Netzes sitzen und wartet auf Opfer. Bei Gefahr
streckt sie ihre sehr langen vier Vorderbeine nach vorn, die beiden kürzeren
Hinterbeine nach hinten aus (Bild unten links) und sieht dann aus wie ein
kleines Ästchen, das nur bei genauem Hinsehen als Spinne zu erkennen
ist.
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Wenn ein Opfer gefangen wurde, hier eine Fliege von einer Tetragnatha
extensa, in einem Schilfgebüsch, ca. 3m vom Teich entfernt, wird
es durch einen Biss gelähmt. Gleichzeitig wird ein Verdauungssaft
in das Opfer gespritzt, der es langsam auflöst. Dann wird es fein
säuberlich verschnürt, an einen sicheren Ort transportiert und
der vorverdaute Inhalt ausgesaugt.
Wenn das Nahrungangebot reichlich ist, wird ein gefangenes Insekt manchmal
auch nach dem Verschnüren am Rande des Netzes befestigt und für
den späteren Verzehr aufbewahrt.
Spinnen bauen jeden Tag ein neues Netz.
Um nichts zu verschwenden, werden die alten Fäden einfach aufgefressen,
vorausgesetzt, sie sind durch Staub, Bütenblätter u.a. nicht
zu sehr verschmutzt
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