Der Teich im Winter
Dezember / Januar - Was man beachten sollte!

 
Normalerweise gibt es im Dezember, doch auch oft schon viel früher die ersten strengen Bodenfröste, die die Teichoberfläche zufrieren lassen. Die Wassertemperatur liegt, vor allem bei größeren Teichen, in Bodennähe meistens noch weit über 5°C. Das bedeutet, dass die im Teich überwinternden Amphibien noch nicht in die Winterstarre verfallen sind und noch nicht vollständig auf Hautatmung umgestellt haben. 
Nun sollte auf jeden Fall ein Teil der Wasseroberfläche eisfrei gehalten werden, damit die Amphibien Luft atmen können. 

(s. Anlage eines naturnahen Gartenteiches. Pflege/Winter). 

In Gegenden mit milden Wintern kann man auch, wenn die Temperaturen nicht zu tief sinken und die Frostperiode nicht zu lang andauert,  ein Loch in die dünne Eisdecke stechen, aber nicht schlagen,  und etwas Wasser abpumpen, so dass eine Luftschicht zwischen Wasser und Eis entsteht. 

Solange noch kein Schnee liegt, bietet im Winter der Gartenteich nur einen mehr oder weniger tristen Anblick. Das änderts sich allerdings schlagartig, wenn der erste Schnee gefallen ist.
 

 

 

 

  

 
Leider bleibt in den letzten Wintern der Schnee, vor allem in Norddeutschland, eher eine Ausnahme und dauert für gewöhnliche gerade einmal zwei oder drei Tage..

Selbst die Nachtfröste halten sich oft in Grenzen.

Doch wenn die Teichoberfläche einmal zugefroren ist, lohnt es sich durchaus, einmal einen längeren Blick auf diese zu richten.

Man kann immer wieder nur staunen über die Vielfalt der Kristallformen, die in der Nacht entstanden und leider in wenigen Stunden  wieder verschwunden sind.


  

 

  
Inhaltsverzeichnis 
Alle Fotos sind urheberrechtlich geschützt!
Zur vorigen Seite zurück!