Taumel-Kälberkropf, (Hecken-Kälberkropf), Chaerophyllum temulum
Wenig beachtete Schönheit am Waldrand und in Parkanlagen
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Hauchzarte Stängel, unscheinbare Blätter und winzige Blütchen haben alle sechs Arten des Kälberkropfes.

Der Kälerkropf liebt feuchte  Böden und kommt vorwiegend an Waldrändern, neben Bächen und Seen aber auch in  Parkanlagen vor.
Er ist eine Wildpflanze und wird  in Gärten normalerweise als Unkraut betrachtet und entfernt.

Die behaarten Stängel werden an der Basis etwa 
4 mm dick.  Unterhalb der Blütendolden  sind sie weniger als 1 mm und die Blütenstiele sind nur weniger
als 0,2 mm dick.

Die Blüten sind ebenfalls winzig und haben einen Durchmesser von ungefähr 3 mm.

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Die Blütezeit ist zwischen Mai und Juli.
Die keulenförmigen Samen, die mindestens so schön wie die Blüten sind, haben eine Länge von etwa 
6 mm.
Die Pflanze enthält das giftige Alkaloid Chaerophyllin. Tiere die diese Pflanze fressen, taumeln zuerst, dann werden sie gelähmt. Daher der Name Taumel-Kälberkropf
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! GIFTIG !
 

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