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| Da im Frühjahr noch recht wenige Insekten fliegen, die die
Blüten bestäuben könnten, vermehren sich viele blühenden
Pflanzen durch Vervielfältigung von Zwiebeln oder durch Ausläufer.
Bei günstigen Wetterverhältnissen und frühlingshaften Temperaturen
im April fliegen schon etliche Hummel-Königinnen, aber auch solitäre
Bienen. Beim Futtersuchen werden die Blüten befruchtet und bei einigen
entwickeln sich dann Samen. |
| Europäische Haselwurz, Asarum europaeum |
die nicht ganz 1 cm langen, unscheinbaren Blüten an kurzen,
dicken Stengeln werden meistens übersehen. Im Moment sind sie noch
grün, werden in ein paar Tagen aber braun.
Die runden, immergrünen Blätter haben einen Durchmesser
bis zu 10 cm. |
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| Leberblümchen, Hepatica
nobilis |
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Die schönen Blüten haben einen Durchmesser bis zu 3 cm.
Die herzförmigen Blätter überwintern, sind dann aber
im Frühjahr meistens ziemlich unansehnlich.^
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| Wilde Tulpe, Tulipa sylvestris |
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Die Wilde Tulpe ist die einzige Tulpe, die als Wildform in Buchenwäldern
mit nährstoffreichen Böden, aber auch auf
kalkreichen Lehmäckern und in Weingärten vorkommt.
Man kann sie aber auch in Bauern- und Naturgärten finden,
in denen sie gepflanzt wurde.
Rechts ist eine der wenigen Samenkapseln die sich aus den
vielen Blüten entwickelt haben.
Die anderen Pflanzen werden sich durch Vervielfachung ihrer Zwiebeln
vermehren.
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Scharbockskraut, Feigwurz, Ranunculus ficaria
findest du auf feuchten Stellen im Wald, in Gebüschen, auf Wiesen,
an Teichrändern und in Gärten.
Die Blätter, die schon im zeitigen Frühjahr grün sind
enthalten viel Vitamin C. Deshalb wurden sie früher gern als Heilmittel
gegen Skorbut gegessen.
Skorbut ist eine Krankheit, die durch Mangel an Vitamin C ausgelöst
wird.
Doch Vorsicht! Bitte diese Pflanze nicht pflücken, denn sie
enthält ein starkes Gift (Protoanemonien).

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Kleines Immergrün, Wintergrün, Singrün,
Vinca mino |
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| In Laubwäldern und Gebüschen findet man das Kleine
Immergrün.
Die Blätter bleiben das ganze Jahr über grün. Die
ersten etwa 3 cm großen Blüten erscheinen Anfang April, die
letzen etwa Ende Juli.
Leider sind die Samen vom Immergrün nur selten zu finden.
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Vorsicht! Auch das Immergrün enthält Giftstoffe (Vincamin
und Vincristin)

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| Winterling, (Samenstände) Eranthis
byemalis
Die gelb blühenden Winterlinge gehören zu den Hahnenfußgewächsen.
Sie blühen bereits im zeitigen Frührjahr, manchmal schon
im Januar, selbst wenn noch viel Schnee liegt.
Die Samen vieler Pflanzen sehen sehr oft interessanter aus als die
Blüten. Man muss sie nur näher, oder noch besser mit einer Lupe
betrachten. |
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Kleine Traubenhyazinthe, Kleine Träubel,
Muscari botryoides
Die Traubenhyazinthe wächst in Wäldern, Gebüschen
und auf Bergwiesen. Sie wird aber auch gern in Gärten angepflanzt.
Die untere Aufnahme rechts zeigt die Blüten in einem ganz frühen
Stadium, in dem man sie meistens übersieht.
Unten links Samenkapseln. |
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| Gewöhnliches Gänseblümchen, Bellis
perennis |
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| Über das Gänseblümchen braucht man nicht viel zu
erzählen, denn es kennt wohl jeder. Leider wird es aus gepflegten
Rasen oftmals als unerwünschtes Unkraut ausgestochen, andere schätzen
es als wohlschmeckenden Salat. |
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| Gewöhnliche Sumpfdotterblume, Caltha
palustris |
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Es gibt mehrere Arten der Sumpfdotterblumen, die sich alle jedoch
sehr ähnlich sind und nur in Einzelheiten voneinander unterscheiden.
Sie kommen alle auf feuchten Wiesen, an Graben- und Teichrändern
vor.
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| Einjähriges Silberblatt, Judas-Silberling, Lunaria
annia, |
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| Die Blüten des Silberblattes bestehen meistens aus
4 Blütenblätter, es kommen aber häufig auch Blüten
mit 5 Blättern vor. |
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| So schön wie im Frühjahr die Blüten, so interessant
sind im Herbst die Samen, von denen die Pflanzen auch den Namen haben. |
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| Noch mehr übers Silberblatt |
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