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| Bis zu drei Generationen des Rapsweißlings können in
einem Jahr fliegen. Die letzte Generation, die erst im Spätsommer
fliegt, überwintert als Puppe.
Diese Raupe wurde beobachtet, als sie am 03. Oktober 2005 - einem
warmen Spätherbstnachmittag - versuchte noch die letzten Nahrungsbissen
auf einer noch saftigen Pflanze vor dem Wohnzimmerfenster zu sich zu nehmen. |
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Bereits am über- nächsten Tag, am 05. Oktober 2005 war
sie auf das Fenstersims hinüber gewechselt und von da aus auf der
Scheibe hinauf geklettert.
Was sie hier wollte, war vorerst nicht zu erken- nen, und sie wußte
es offensichtlich auch selbst noch nicht so genau, wie ihre hinter- lassenen
Kriechspuren auf den folgenden Fotos deutlich erkennen lassen. |
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Erst bei schräg einfallendem Sonnenlicht war bei genauerem
Hinsehen festzustellen, dass es sich bei diesen Spuren um ein feines Gespinnst
handelt, mit dem sich die verpuppte Larve an der Glasscheibe festgeheftet
hat.
Sie hatte sich diesen, nicht gerade versteckten Platz ausgesucht,
um offensicht- lich hier zu überwintern.
Damit sie nicht von einem Vogel gefressen wird, haben wir eine passend
zurecht |
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geschnittene, durchsichtige Plastikverpackung mit Luftlöchern
darüber gestülpt, mit Heftpflaster fixiert und gewartet, was
mit dieser Puppe nun weiter geschieht.
Sie veränderte in den kommenden Monaten ganz langsam ihre anfangs
grünliche Farbe nach gelb. Die linke Aufnahme entstand Mitte
März, bei noch winterlichen Temperaturen von einigen Graden unter
dem Gefrierpunkt.
Am 07. April 2006 war es dann soweit. der fertige Schmetterling schlüpfte
aus der Puppe (im rot eingerahmten Feld) und wartete darauf, freigelassen
zu werden. |
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| Die beiden Fotos rechts zeigen die leere Puppenhülle (Exuvie)
mit der Öffnung, durch die der Schmetterling aus seiner Hülle
geschlüpft ist. |
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