Marpissa muscosa und Heliophanus tribulosus
Familie Spring- und Hüpfspinnen, Salticidae
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Marpissa muscosa
Die Springspinnen bilden die größte Familie unter den Spinnen.
Bis  4000 Arten sind bekannt, von denen etw 70 Arten bei uns heimisch sind.
Sie sind sehr flinke, gedrungene Tiere mit kurzen kräftigen Beinen, die Sonne und Wärme lieben und nur tagsüber auf Beutefang gehen. Netze werden keine gewoben. Die Beute wir mit den äußerst guten Augen erkannt, verfolgt oder beschlichen und in einem günstigen Moment angesprungen.
4 Paar schwarze Augen sind in drei Reihen angeordnet, von denen ein Paar
besonders groß und direkt nach vorn 

 
gerichtet ist. Diese Mittelaugen sind sehr beweglich und können mehr Bewegungen ausführen als die menschlichen Augen. Mit ihnen erkennen die Spinnen nicht nur Formen sondern auch Farben und man vermutet, daß sie sogar polarisiertes Licht erkennen können.
Wenn eine Bewegung wahrgenommen wird, dreht sich die Spinne sofort in diese Richtung und verfolgt jede Bewegung des möglichen Opfers, bis es angesprungen wird. Vorher wird ein Faden am Boden befestigt, damit sich die Spinne wieder schnell zurückziehen kann, wenn sie von einem größeren Tier angegriffen wird.



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Heliophanus tribulosus
Auch bei dieser, noch kleineren Hüpfspinne ist wieder dieselbe Anordnung der Augen zu erkennen.
Ein Paar große, nach vorn gerichtete Augen in der Mitte. 

Links und rechts davon je ein etwas kleineres Auge.

Auf der Kopfoberseite erkennt man ein weiteres, relativ großes  Augenpaar, während das sehr kleine Paar dazwischen in der dichten Behaarung nur zu ahnen ist.

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Was passiert wenn...
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