Obwohl ich fast jede Woche einmal im Teich Plankton fange, ist es mir
in über sechs Jahren noch nie gelungen, eine Stechmückenlarve
für die Dokumentation zu fangen. Die zahlreichen Jungmolche, Libellenlarven
(2001 über 250 Mosaikjungfern)
und andere räuberisch lebenden Wasserinsekten, lassen die Brut einfach
nicht hochkommen.
Nun habe ich diese Spezialmücke ausgesetzt (ein Geschenk meiner
Kinder). An ihren (hoffentlich auch eisernen) Nachkommen werden sich die
Libellenlarven sicher die Zähne ausbeißen, sodaß ich hoffen
kann, daß endlich auch einmal Stechmücken in meinem naturnahen
Gartenteich ausgebrütet werden.
Information: Stechmücken
entwickeln sich am besten in nicht abgedeckten Regentonnen, in Gartenspringbrunnen,
in Pfützen, Wasserlöchern und Gräben, die nur für kurze
Zeit Wasser führen, in Sümpfen und in den Flachwasser- und flachen
Sumpfzonen von Fischgewässern z.B. Goldfischteichen und das in erstaunlich
kurzer Zeit. Selbst in Gießkannen können sich innerhalb weniger
Tage ganze Schwärme von Stechmücken entwickeln. Sie entwickeln
sich in jedem Gewässer, in dem ihre Fressfeinde keine Chance haben,
sich fortzupflanzen. |