| Als Biotop wird allgemein gern ein Teilstück unserer Umgebung
bezeichnet, das sich durch sein Aussehen, die Bepflanzung und den Tierbesatz
von letzterer unterscheidet.
Ein Biotop, das diese Bezeichnung auch verdient muß jedoch weit
höheren Ansprüchen genügen. Pflanzen und Tiere müssen
in Ihrer Art, Größe und Anzahl so aufeinander abgestimmt sein,
daß sich auch über einen längeren Zeitraum, ohne jegliche
Eingriffe ein gewisses Gleichgewicht erhält.
Bei einem künstlich angelegten Gartenteich werden diese Bedingungen
umso leichter erfüllt, je größer dieser Teich ist. Doch
auch im kleinsten Teich wird sich ein ökologisches
Gleichgewicht einstellen, wenn man ihn (nach der Bepflanzung) sich
selbst überläßt und nicht versucht ihn mit Tieren zu besiedeln,
die nicht in ein Kleingewässer gehören, wie z.B. exotische Amphibien,
Schildkröten oder Fische. Ebenso wird dieses Gleichgewicht durch jeden
Einsatz chemischer oder technischer Hilfsmittel unweigerlich zerstört.
Eine Unzahl von gleichzeitig wirkenden und voneinander abhängigen
Organismen ist erforderlich, um so ein biologisches Gleichgewicht über
einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten. Ihr Zusammenspiel ist
so komplex, daß viele Zusammenhänge noch weitgehend unerforscht
sind.
Selbst das vollständige Katalogisieren aller Arten in einem Biotop
ist schlichtweg unmöglich, da ein ständiger Wechsel stattfindet
und viele Arten ohnehin nur temporär in Erscheinung treten.
Die hier vorgestellte Makrofauna stellt deshalb leider nur einen winzigen
Ausschnitt aus der riesigen Palette aller Wasserbewohner dar, die sich
vor wenigen Jahren in den damals noch vorhandenen natürlichen
Kleingewässern und naturnahen
Teichen aufgehalten haben. Mit dem Verschwinden der Biotope verringert
sich auch rapide die Anzahl der Arten.
Die Seiten "Mikrofotos und
Makrofotos" enthalten zusätzlich einige wenige Mikroorganismen,
die die Lebensgrundlage für diese Wasserbewohner bilden.
Zum Aufrufen der einzelnen Arten benutzen Sie bitte die
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