| Wenn die Pflanzen im obersten Stockwerk an flacheren Wasserstellen
und am Teichrand genügend vom Bodengrund oder von den darunter wachsenden
Pflanzen gestützt werden, bilden sie im späten Frühjahr
emerse
Blätter aus und fangen danach an zu blühen.
Im tiefen Wasser bleiben jedoch einzelne Pflanzen immer am Teichboden.
Wenn sie sich nach einigen Jahren vermehrt haben, bilden sie lange Wurzeln
aus. Die obersten Pflanzen bleiben jedoch unter dem Wasserspiegel
(submers),
und zwar so lange, bis sie ausreichend von darunter wachsenden Pflanzen
abgestützt werden.
Erst dann bilden sie die schweren, steifen, dunkelgrünen Blätter
aus, die über die Wasseroberfläche hinausragen. |
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Das oberste Stockwerk am Teichrand
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Das oberste (2....3.) Stockwerk im tiefen Wasser
(ca. 1.20 m)
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Während die emersen Blätter eine tiefgrüne Farbe
aufweisen, werden die submersen Bätter der obersten Pflanzen unter
der Wasseroberfläche rotbraun bis braun.
Nach mehrtägiger, sehr starker Sonneneinstrahlung wurde anfangs
an einzelnen Blättern eine merkwürdige Veränderung entdeckt.
In den späten Nachmittagsstunden lässt die schräg einfallende
Sonne auf einzelnen Blättern leuchtend goldene Flecken entlang einer
leuchtend roten Ader entstehen. |
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| Die Betrachtung mit einer starken Lupe, bzw. die Vergrößerung
des Ausschnittes eines solchen Blattes mit einem Makroskop oder Stereoskop
lässt erkennen, dass die leuchtenden Flecken wie die Blätter
einer Pflanze, paarig an einem blutroten Stengel angeordnet sind, |
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| Erst bei einer weiteren Vergrößerung erkennt man,
dass es sich bei den im Licht leuchtenden Stellen um Gasblasen unter der
abgelösten Epidermis
des Blattes handelt. |
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| Das Quetschpräparat eines befallenen Blattstückes zeigt,
dass in den hellen Stellen der Epidermis das gesamte Protoplasma in den
Zellen fehlt.Die Zellwände sind jedoch vollständig erhalten und
nicht beschädigt.
In den dunkleren Blatt-Teilen ist in den Zellen das Protoplasma
mit den Chromatophoren, Rhodoplasten (rot) und Chloroplasten (grün)
jedoch vollständig erhalten.
Auch die Stabilität des Blattes wurde kaum beeinträchtigt
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| Unter der abgehobenen Epidermis (Abstrich) haben sich massenhaft Bakterien
gebildet, die ein willkommenes Futter für einzellige Wimpertiere sind.(Bild
rechts).
Ob es sich bei dieser Erscheinung um eine Schädigung durch ultraviolettes
Licht, oder um eine Krankheit durch Pilz- oder Bakterienbefall gehandelt
hat, konnte nicht festgestellt werden.
Bereits nach etwa 14 Tagen waren keine Blätter mit Blasen mehr
zu entdecken. |
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Krebsscheren |
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